Mediation

Mediation: Konflikte lösen

Wenn ein Konflikt die Zusammenarbeit blockiert, unterstütze ich dabei, wieder in Kontakt zu kommen. Ich halte den Rahmen und bin allen Seiten gleichermaßen verpflichtet. Ihr findet die Lösung, ich sorge für den sicheren Raum.

Wofür ich stehe

  • Allparteilichkeit. Ich bin für alle Seiten gleichermaßen da. Keine wird bevorzugt.
  • Vertraulichkeit. Was im Raum besprochen wird, bleibt dort.
  • Prozessfokus. Ich führe durch den Prozess, ihr findet die Lösung.
  • Nachhaltigkeit. Vereinbarungen werden so gebaut, dass sie im Alltag tragen.

Wann Mediation passt

  • Ein Teamkonflikt belastet die Zusammenarbeit.
  • Führungskraft und Team finden nicht zusammen.
  • Es wird mehr übereinander statt miteinander geredet
  • Eine Umstrukturierung führt zu Widerständen.
  • Unterschiedliche Identitäten und Lebenswelten reiben sich.
  • Einst gemeinsame Wertvorstellungen liegen weit auseinander

Ablauf

  1. Auftragsklärung. Worum soll es gehen? Was soll genau getan werden.
  2. Themensammlung. Worüber muss gesprochen werden? Wo drückt der Schuh?
  3. Interessen hinter den Positionen. Wie geht es mir mit der Situation? Was brauche ich?
  4. Lösungsentwicklung. Was wollen wir anders machen? Wozu können alle Ja sagen?
  5. Vereinbarung. Wie machen wir es zukünftig anders und woran merken wir die Veränderung?
Marcel Weber schreibt die Themen einer Mediation auf ein Flipchart

Themensammlung: gemeinsam sichtbar machen, worum es wirklich geht.

Foto: Michael Geipel

Formate

Teammediation, mehrere Sessions, bis 15 Personen. Zwei-Personen, mehrere Sitzungen à 1,5 bis 2 Stunden. Beides auch online möglich.

Mediation begleite ich auch in privaten und familiären Kontexten. Sprich mich dafür gern direkt an.

Häufige Fragen

Wann ist Mediation sinnvoll, wann nicht?

Mediation funktioniert gut, wenn beide Seiten grundsätzlich bereit sind, eine Lösung zu finden, und wenn die Beziehung langfristig wichtig bleibt, im Team, in der Familie, unter Geschäftspartner*innen. Sie ist kein geeignetes Mittel, wenn eine Seite kein echtes Interesse an einer Einigung hat, oder wenn rechtliche Fragen verbindlich geklärt werden müssen.

Was ist der Unterschied zwischen Mediation und einer Anwält*in?

Eine Anwält*in vertritt eine Seite und kämpft für deren Position. Ein Mediator gehört keiner Seite und hilft beiden, selbst eine Lösung zu entwickeln. Das kostet oft weniger, ist schneller, und die Lösung trägt nachhaltiger, weil beide sie selbst erarbeitet haben.

Was kostet Mediation im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren?

Mediation ist in der Regel erheblich günstiger und schneller als ein Gerichtsverfahren, und es fallen keine Anwaltskosten an. Die Konditionen bespreche ich im kostenlosen Erstgespräch. Für gemeinnützige Organisationen, Kultur und queere Kontexte gibt es Sonderkonditionen.

Was bedeutet Allparteilichkeit in der Mediation?

Ich bin nicht neutral im Sinne von gleichgültig, sondern allen Beteiligten gleichermaßen verpflichtet. Ich beziehe keine Position und bevorzuge keine Seite, und ich sorge dafür, dass alle gehört werden und die Vereinbarung wirklich trägt.

Wie läuft eine Mediation konkret ab?

Eine Mediation folgt fünf Phasen: Auftragsklärung, Themensammlung, Interessen hinter den Positionen, Lösungsentwicklung und Vereinbarung. Teammediation ist ein Setting mit bis zu 15 Personen über mehrere Sitzungen. Zwei-Personen-Mediation läuft ebenfalls in der Regel über mehrere Sitzungen. Beides ist auch online möglich.

Bereit für Veränderung?

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